Posted: Fri, 26 May 2017 05:42:20 GMT

Die Kieler Universität erhält einen neuen medizinischen Forschungs- und Lehrcampus.

Menschengruppe neben einem Rednerpult v.l.: Jens Scholz (Vorstand UKSH), Kristin Alheit, Frank Eisoldt (Geschäftsführer GMSH), Christoph Röcken (Prodekan Medizinische Fakultät), Claudia Ricarda Meyer (Kanzlerin CAU) und Ulrich Stephani (Dekan der Medizinischen Fakultät). (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)v.l.: Jens Scholz (Vorstand UKSH), Wissenschaftsministerin Kristin Alheit, Frank Eisoldt (Geschäftsführer GMSH), Christoph Röcken (Prodekan Medizinische Fakultät), Claudia Ricarda Meyer (Kanzlerin CAU) und Ulrich Stephani (Dekan der Medizinischen Fakultät). © Christina Kloodt, CAU

"Das neue Forschungsgebäude setzt nicht nur klare architektonische Akzente. Der Neubau vereint ein optimale Funktionalität mit Nachhaltigkeit und setzt deshalb neue Standards. Darüber hinaus wird Wissenschaft im städtischen Umfeld prominent präsentiert", sagte Wissenschaftsministerin Kristin Alheit während der Veranstaltung in Kiel. Der Medizin-Campus sei ein Meilenstein für die CAU. Das Gebäude stehe auch für die Kooperation zwischen CAU und UKSH und sei ein sichtbares Symbol für die Zukunft der Spitzenforschung in Schleswig-Holstein, erklärte Alheit.

Platz für Forschung

Der neue medizinische Forschungs- und Lehrcampus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel nimmt immer mehr Gestalt an. In nur acht Monaten Bauzeit wurde der Rohbau für das erste Forschungszentrum errichtet. Nach der Fertigstellung im Jahr 2019 wird das 4.100 Quadratmeter große und über fünf Etagen verfügende Gebäude unter anderem Platz für Besprechungs- und Seminarräume, einen Laborbereich sowie eine Technikzentrale bieten. Die Baukosten betragen 27 Millionen Euro, welche das Land Schleswig-Holstein als Bauherr übernimmt.

Kristin Alheit

Der Neubau ist ein sichtbares Symbol für die Zukunft der Spitzenforschung in Schleswig-Holstein.

Nachhaltig gestalten

Der Neubau wird unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele errichtet, für welche die Bundesregierung ein Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) entwickelt hat. Der Forschungsneubau wird die erste Liegenschaft des Landes Schleswig-Holstein und eines der ersten Laborgebäude bundesweit sein, welches das so genannte BNB-Silberzertifikat erhält.

Neuer Campus ab 2023

Der fertiggestellte Rohbau ist Teil des bis 2023 entstehenden Campus der medizinischen Fakultät der CAU. Dieser wird aus dem Krankenhausbetrieb gelöst sein und neben den Forschungsneubauten unter anderem auch moderne Hörsäle beheimaten. Das Land wird etwa 86,9 Millionen Euro in das Projekt investieren.

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