Posted: Mon, 10 Jul 2017 09:37:32 GMT

Die Investitionsbank hat in Lübeck erstmalig einen Preis für Unternehmerinnen vergeben.

Ein Mann im Businessanzug gratuliert der Gewinnerin des IB.SH Unternehmerinnenpreises 2017, die einen Blumenstrauß in der Hand hält. Dr. Inez Linke, Preisträgerin des IB.SH-Unternehmerinnenpreises 2017 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Gewinnerin Dr. Inez Linke und IB.SH-Vorstandsvorsitzender Erk Westermann-Lammers © IB.SH

Hautcremes und Duschgels aus dem Meer - das ist das Konzept von Dr. Inez Linke. Die Kielerin entwickelt seit 2001 medizinische und kosmetische Produkte aus Algen und Quallen, ihre Firma OceanBasis beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter. Linke ist die Preisträgerin des nun erstmalig vergebenen Unternehmerinnenpreises der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH). Mit ihm werden Unternehmerinnen aus dem echten Norden ausgezeichnet, die als Vorbild für andere Frauen dienen und ihnen Mut machen können, selbst unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Kosmetik aus dem Meer

"Frau Dr. Linke hat sich gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Wir haben nicht damit gerechnet, dass sich mehr als 100 erfolgreiche Frauen aus Schleswig-Holstein um diesen Preis bewerben würden. Darunter waren sehr viele Bewerberinnen, die ebenfalls große Anerkennung verdient haben", sagte IB.SH-Vorstandsvorsitzender Erik Westermann-Lammers bei der Preisverleihung. Die Siegerin erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro sowie eine Skulptur des renommierten schleswig-holsteinischen Künstlers Volker Tiemann. Die Skulptur wurde speziell für diesen Preis entworfen und verbleibt bei der Preisträgerin. 107 Frauen hatten am Wettbewerb teilgenommen. Angesichts des großen Interesses kündigte Westermann-Lammers an, den Unternehmerinnenpreis in zwei Jahren erneut auszuloben.

Weitere herausragende Finalistinnen

Unter den Bewerbungen hatten neben der Siegerin zwei weitere Unternehmerinnen besonders hervorgestochen. Sie waren ebenfalls zur Preisverleihung angereist:

  • Lydia Rahaus, Konditormeisterin. 2008 gründete sie in Kiel eine Bio-Konditorei – heute mit angeschlossenem Café und gläserner Produktion. In der Konditorei Schokodeern kann der Kunde die handwerkliche Herstellung feiner Pralinen, Torten, Tartes oder Pastetchen verfolgen. Sie arbeitet ausschließlich mit ökologischen und regionalen Rohstoffen und ist zu 100 Prozent biozertifiziert. Lydia Rahaus hat 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter sind zwei Auszubildende.
  • Dagmar Christine Schneider hat erst vor vier Jahren die nandatec GmbH mit Sitz in Lübeck und Betriebsstätte in Itzehoe gegründet. Die diplomierte Biochemikerin stellt Nanopartikel und Nanomaterialien für die chemische und pharmazeutische Industrie im In- und Ausland her, die für Mensch, Tier und Umwelt verträglich sind. Die Produktpalette des Unternehmens reicht von Biosensoren für Schnelltests bis hin zu biokompatiblen Oberflächenbeschichtungen. Dagmar Christine Schneider hat zehn Beschäftigte, darunter zwei Auszubildende.

Quelle: u.a. IB.SH

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