Posted: Mon, 10 Jul 2017 09:37:32 GMT

Die Tourismusstrategie geht auf: Auch in der Nebensaison machen immer mehr Menschen Urlaub im echten Norden.

Ein kleiner Junge lacht aus einem Strandkorb heraus in die Kamera. Der Tourismus ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine für Schleswig-Holstein. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Der Tourismus ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine für Schleswig-Holstein. © M. Staudt / grafikfoto.de

Die aktuellen Tourismus-Zahlen fallen erneut sehr positiv für Schleswig-Holstein aus: In den ersten vier Monaten des Jahres trafen 1,65 Millionen Übernachtungsgäste im echten Norden ein, 7,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsstätten mit jeweils mindestens zehn Betten stieg um 6,8 Prozent auf 5,62 Millionen.

Strategie geht auf

"Unsere Strategie, die Nebensaison immer weiter auszunutzen, geht also auf – und die überaus positive Entwicklung des schleswig-holsteinischen Tourismus setzt sich fort. Wieder einmal liegen wir deutlich über dem Bundesdurchschnitt von drei Prozent", kommentierte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer die heute vorgelegten Zahlen des Statistikamts Nord. 

Größter Zuwachs an der Ostseeküste

Von dem Wachstum profitieren durchgehend alle Regionen. Das stärkste Wachstum verzeichnete die Ostseeküste, wo in den vergangenen vier Monaten die Gästezahlen um 10,3 Prozent und die Übernachtungen um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind.

An der Nordsee gab es ebenfalls einen deutlichen Zuwachs, sowohl bei den Gäste-, als auch bei den Übernachtungszahlen (8,6 Prozent und 6,3 Prozent plus). Auf Rang drei liegen die Zahlen im Binnenland (Gäste plus 2,3 Prozent, Übernachtungen plus 3,7 Prozent). Auch in der Holsteinischen Schweiz konnten leichte Zugewinne erzielt werden (Gäste plus 1,4 Prozent, Übernachtungen plus 1,3 Prozent).

Ostern sorgt für Sprung nach oben

Zu der positiven Vier-Monats-Bilanz trug vor allem der April mit kräftigen Zuwächsen bei den Gästen von 30,3 Prozent und von 38,1 Prozent bei den Übernachtungen bei. Diese enorme Steigerung hänge vor allem aber damit zusammen, dass in diesem Jahr das Ostergeschäft in den April fiel, während das Fest 2016 Ende März lag, erläuterte Meyer.

In die April-Erhebung wurden 3.534 Beherbergungsstätten mit insgesamt 168.000 Betten sowie 263 Campingplätze einbezogen.

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