Posted: Mon, 10 Jul 2017 09:37:32 GMT

Die Abwasserbeseitigung im echten Norden ist auf einem technisch hohen Niveau, zu diesem Schluss kommt der aktuelle Lagebericht.

Ein Fluss mit Bäumen Der Stickstoff- und Phosphorgehalt in den schleswig-holsteinischen Gewässern konnte stark gesenkt werden. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Der Stickstoff- und Phosphorgehalt in den schleswig-holsteinischen Gewässern konnte stark gesenkt werden. © A. Birresborn/ grafikfoto.de

Grund für dieses positive Ergebnis sind unter anderem das Phosphorsofortprogramm, das Dringlichkeitsprogramm sowie das Kläranlagen-Ausbauprogramm der Landesregierung. Durch diese Programme wurden die größeren Kläranlagen mit der besten verfügbaren Technologie zur Nährstoffminderung in den letzten 30 Jahren ausgestattet. Laut aktuellem Lagebericht "zur Beseitigung von kommunalen Abwässern in Schleswig-Holstein" konnte dadurch sowohl der Phosphor- als auch der Stickstoffgehalt gesenkt werden. Die Gewässer wurden um rund 13.000 Tonnen Stickstoff und etwa 2.300 Tonnen Phosphor entlastet.

Anforderungen der EG-Richtlinien erfüllt

Durch diese Programme erfüllt das Land Schleswig-Holstein die Anforderungen der EG-Richtlinien. Diese sehen seit 1991 einheitliche Standards für die Abwasserbeseitigung in den Mitgliedstaaten vor. Hierdurch sollen Gewässer vor Belastungen aus Abwasserleitungen geschützt werden. Im Rahmen dieser Richtlinien wird seit 1998 das Abwasser aus größeren Kläranlagen vor dem Einleiten in ein Gewässer einer weitergehenden Behandlung unterzogen. Hierzu gehört die Reinigung von Kohlenstoffverbindungen und der Nährstoffe Phosphor und Stickstoff.

Land unterstützt Projekte

Seit Einführung dieser Richtlinien haben die Kommunen im echten Norden rund 1,821 Milliarden Euro in die Ausstattung der Gemeinden mit Kanalisationen sowie in eine weitergehende Abwasserbehandlung zur Beseitigung von Phosphor und Stickstoff investiert. Die Landesregierung und der Bund haben diese Projekte mit mehr als 322 Millionen Euro gefördert. Weiterhin gewährte das Land zinsgünstige Darlehen in Höhe von rund 595 Millionen Euro.

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